
Zusammenfassung
Sesshoumaru ist der ältere Halbbruder von Inuyasha, eine Eigenschaft, die einen Großteil seiner Persönlichkeit als reinrassigen Hund-Yokai prägt, der seinen Halbblut-Bruder und dessen Bündnisse mit Menschen zutiefst verachtet. Er gilt als enorm starker Yokai, dessen rohe Kraft ihresgleichen sucht, doch scheiterte er daran, Naraku in Band 23 zu besiegen, als sich ihm die Gelegenheit bot. Obwohl ihn Fan-Communities oft als Herrn der Westlichen Lande bezeichnen, taucht dieser Titel im Manga nie auf, und Autorin Rumiko Takahashi klärte auf, dass er über keine feste Residenz verfügt. Im Gegensatz zu anderen Dämonen in der InuYasha-Welt hegt Sesshoumaru kein Verlangen, die Splitter des Shikon-Juwels zu sammeln. Seine Handlung beginnt mit der Suche nach der Tessaiga, einem legendären Schwert, das aus dem Zahn seines Vaters Inu-no-Taisho geschmiedet wurde und hundert Yokai mit einem einzigen Hieb töten kann. Da Inu-no-Taisho die Tessaiga Inuyasha vererbte, erbte Sesshoumaru stattdessen die Tenseiga, eine Klinge, die Lebende nicht verletzen, aber Tote wiederbeleben kann. Diese Anordnung war von ihrem Vater so gewollt, um Sesshoumaru Mitgefühl beizubringen, doch er hielt das Schwert zunächst für nutzlos. Folglich konfrontierte er Inuyasha wiederholt, um die Tessaiga an sich zu reißen. Nach der Zerstörung der Tessaiga durch Goshinki, eine Inkarnation von Naraku, ließ Sesshoumaru dessen Zähne zu Tokijin, einem bösartigen Schwert, schmieden, dessen Kraft nur er zu bändigen vermochte. In dieser Zeit war sein Auftreten von Ruthlosigkeit und Grausamkeit geprägt. Trotz seiner Abneigung gegen Menschen entwickelt Sesshoumaru ein schützendes Interesse an Rin, einem jungen Mädchen, dessen Dorf von Dämonen zerstört wurde. Rin hatte den verletzten Sesshoumaru zunächst im Wald nahe ihrer Heimat gefunden und versucht, ihm zu helfen, doch er wies ihre Unterstützung zurück. Nachdem er entdeckte, dass sie fast von Kogas Wölfen verschlungen wurde, nutzte er die Tenseiga, um ihr das Leben zurückzugeben. Von da an hängt sie an seiner Seite und betrachtet sich als eine seiner Dienerinnen.









