William Twining gehört zu den besten Schülern der Stratford-Schule, aber obwohl er eine religiöse Einrichtung besucht, lehnt er die Existenz Gottes und aller übernatürlichen Kräfte ab, denn er ist ein entschiedener Realist, der das moderne wissenschaftliche Denken vertritt.
Die Familie Twining ist eines der angesehensten Adelshäuser Britanniens, doch Williams abwesender Onkel hinterließ enorme Schulden. Als er verzweifelt nach verkäuflichen Wertgegenständen in seinem Herrenhaus sucht, um diese Verpflichtungen zu decken, entdeckt William eines Tages eine versteckte Kammer, in der plötzlich ein Fremder erscheint. Dieser ungebetene Gast erklärt sich selbst zu Dantalion, Großherzog der Hölle.
Dantalion behauptet, William sei der „Wähler“, der befugt ist, den amtierenden Kaiser der Hölle zu bestimmen – ein Vorrecht, das ausschließlich durch die Nachkommen des weisen alten Königs Salomon weitergegeben wird. Da Williams Weltanschauung keinen Platz für Himmel oder Hölle lässt, nennt er Dantalion natürlich einen Betrüger und weigert sich, dessen Anspruch auf den Kaiserthron zu unterstützen. Doch der Dämon weigert sich, die Ablehnung hinzunehmen, und schreibt sich sogar unter dem Alias „Dantalion Huber“ an der Stratford-Schule ein, um in der Nähe des Wählers zu bleiben und ihn zu beeinflussen. Wie kann William diese hartnäckige Plage – und die anderen, die sicher noch kommen werden – abschütteln?