
Francine
Zusammenfassung
Francine war eine junge Apfelverkäuferin in Prag, die mit dem Stigma behaftet war, als Diebin gebrandmarkt worden zu sein. Während viele Lokale sie herabsetzten, wurde sie von den Bewohnern der ärmeren Stadtteile wie eine Engel verehrt. Die Marke erhielt sie, nachdem sie ein Ei gestohlen hatte, um ein krankes Waisenkind, das sie versorgte, zu füttern; das Kind starb später während ihrer Inhaftierung. Trotz dieser Tragik unterstützte Francine die Waisen weiter durch verschiedene Gelegenheitsjobs und gab selbstlos ihre eigene Nahrung an Bedürftige ab, ohne Groll. Sie bewahrte einen tiefen Glauben, besuchte regelmäßig die Kirche zum Beten, auch während sie den Spott über ihre offensichtliche Armut erduldete. Ihr Leben änderte sich nach der Begegnung mit Bái Jīn und Bái Yín in Prag. Sie verliebte sich schließlich in Yín und heiratete ihn, doch Jīn entführte sie nur wenige Stunden später. Nach einer langen Reise ließen sich die beiden in einem kleinen französischen Dorf nieder. Als Francine erkrankte, sperrten die Dorfbewohner, aus Angst vor Ansteckung, sie in eine kleine Hütte, wo sie mehrere Jahre isoliert blieb.
