

Handlung
Eine Adaption einer Anden-Volkssage, die Kinder dazu inspirieren soll, sich für die Umwelt zu engagieren. Eines Tages brach in einem Wald ein schreckliches Feuer aus – ein riesiges Waldgebiet wurde plötzlich von einem wütenden Waldbrand verschlungen. Erschrocken flohen alle Tiere aus ihren Häusern und rannten aus dem Wald. Als sie den Rand eines Baches erreichten, blieben sie stehen und sahen dem Feuer zu, tief entmutigt und machtlos. Alle beklagten die Zerstörung ihrer Heimat. Jeder von ihnen glaubte, dass sie nichts gegen das Feuer tun könnten, außer einem kleinen Kolibri. Dieser besondere Kolibri beschloss, etwas zu tun. Er stieß zum Bach hinab, nahm ein paar Tropfen Wasser auf, flog in den Wald und legte sie auf das Feuer. Dann kehrte er zum Bach zurück und machte es wieder, immer und immer wieder. Alle anderen Tiere sahen ungläubig zu; einige versuchten, den Kolibri mit Kommentaren zu entmutigen wie: „Gib dir keine Mühe, es ist zu viel, du bist zu klein, deine Flügel werden verbrennen, dein Schnabel ist zu winzig, es ist nur ein Tropfen, du kannst dieses Feuer nicht löschen.“ Während die Tiere herumstanden und die Bemühungen des kleinen Vogels herabsetzten, bemerkte der Kolibri, wie hoffnungslos und verloren sie aussahen. Da rief eines der Tiere laut und forderte den Kolibri mit spöttischer Stimme heraus: „Was glaubst du, was du da tust?“ Ohne Zeit zu verlieren oder einen Moment zu zögern, blickte der Kolibri zurück und sagte: „Ich tue, was ich kann.“