

Handlung
Angesiedelt im August und September 1923, in den letzten Tagen der Taisho-12-Ära, wird Tokio als eine Stadt der grellen Kontraste dargestellt, die das Alte mit dem Neuen, die Reichen mit den Armen und die Tugendhaften mit den Verdorbenen vermischt. Es ist ein Ort, an dem Pferdekutschen die Straßen mit Automobilen teilen und traditionelle Schwerter neben modernen Pistolen existieren. Taka, ein gutaussehender junger Mann, fällt einer wohlhabenden Oberschichtdame ins Auge, obwohl er und sein jüngerer Bruder widerwillig mit der Yakuza-Unterwelt der Stadt verbunden sind. Unterdessen kreuzt auch die junge Dienerin der Dame, Sara, Takas Weg, was einen Konflikt entfacht, der in Tragödie, Leidenschaft und Unehre münden soll. Während die Zeit vergeht, baut sich die Erzählung auf die bevorstehende Katastrophe des 1. September 1923 um 11:58 Uhr auf, als das Große Kantō-Erdbeben und der darauffolgende Tsunami Tokio verwüsten und in einer der verheerendsten Katastrophen der Geschichte fast 100.000 Menschen töten.