

Handlung
Als der Zweite Weltkrieg sich 1945 dem Ende zuneigt, erleidet Japan weitverbreitete Verwüstungen durch amerikanische Luftangriffe, die eine Stadt nach der anderen zerstören. Grave of the Fireflies, auf Japanisch als Hotaru no Haka bekannt, erzählt die Geschichte von Seita und seiner kleinen Schwester Setsuko, zwei japanischen Kindern, deren Leben durch den brutalen Krieg ruiniert wird. Sie haben ihre Mutter, ihren Vater, ihr Zuhause und jede Hoffnung auf eine helle Zukunft verloren – alles tragische Folgen des Konflikts. Nun verwaist und ohne Obdach, sind Seita und Setsuko gezwungen, durch die Landschaft zu ziehen, geplagt von Hunger und Krankheit. Auf ihrem Weg stoßen sie auf Gleichgültigkeit von Erwachsenen und stellen fest, dass verzweifelte Zeiten selbst die freundlichsten Menschen grausam machen können – doch ihre jugendliche Hoffnung leuchtet hell angesichts unerbittlicher Not und verhindert, dass die Geschwister schnell ihrem unvermeidlichen Schicksal erliegen.
Hintergrund
Hotaru no Haka basiert auf der gleichnamigen semi-autobiografischen Kurzgeschichte von Akiyuki Nosaka aus dem Jahr 1967, die sich auf seine Erfahrungen während und nach dem amerikanischen Feuerbombardement von Kobe im Jahr 1945 konzentriert, und wurde als Doppelfeature mit Mein Nachbar Totoro veröffentlicht. Der Film hat mehrere Auszeichnungen gewonnen, darunter den Japan Catholic Film Award 1988, den Special Award bei den 31. Blue Ribbon Awards 1989, den Animation Jury und Rights of the Child Awards beim Chicago International Children's Film Festival 1994 und den Grand Prix des 1. Moscow International Children's and Youth's Film Festival 1998.













