Gerechtigkeit und ihre Verwirklichung haben sich verändert. Im 22. Jahrhundert regiert Japan unter dem Sibyl System, einer objektiven Methode, die die Bedrohungsstufe jedes Bürgers ermittelt, indem der mentale Zustand auf kriminelle Neigungen hin analysiert wird – der sogenannte Psycho-Pass. Inspektoren setzen das Gesetz durch, indem sie jeden, der auch nur die geringste böse Absicht zeigt, unschädlich machen, oft durch tödliche Gewalt. Unterstützt werden sie von Enforcern, Bürgern, die zu latenten Kriminellen geworden sind und dafür eine eingeschränkte Freiheit erhalten, dass sie die düsteren Aufgaben der Inspektoren übernehmen.
In diese Welt tritt Akane Tsunemori ein, eine junge Frau mit dem aufrichtigen Wunsch, Gerechtigkeit zu bewahren. Doch als sie mit dem Enforcer Shinya Kougami zusammenarbeitet, entdeckt sie bald, dass die Urteile des Sibyl Systems nicht so makellos sind, wie ihre Kollegen glauben. Da alles, dem sie einst vertraute, ins Wanken gerät, muss Akane mit dem Wesen wahrer Gerechtigkeit kämpfen und sich fragen, ob diese durch ein System erreicht werden kann, das möglicherweise bereits fehlerhaft ist.