
Handlung
Fünfzehn Jahre nach dem katastrophalen Zweiten Impakt wird die Menschheit von kolossalen engelhaften Wesen bedroht, die als Engel bekannt sind und nacheinander Tokyo-3 angreifen. Trotz des Einsatzes der fortschrittlichsten Waffen und Militärstrategien ist die Menschheit ihnen gegenüber machtlos. Die einzige Hoffnung liegt bei NERV, einer geheimnisvollen Organisation unter der Leitung des kaltblütigen Gendou Ikari. NERV betreibt riesige humanoide Roboter namens Evangelions, die mit hochmoderner Bewaffnung und Schutzbarrieren namens Absolute-Terror-Felder ausgestattet sind, um gegen die Engel zu kämpfen. Nach Jahren der Vernachlässigung durch seinen Vater kehrt der 14-jährige Shinji Ikari nach Tokyo-3 zurück. Er kämpft ständig mit tief sitzenden Traumata durch den Verlust seiner Mutter und der emotionalen Vernachlässigung durch seinen Vater. Aus Angst, Bindungen einzugehen, ändert sich Shinjis Leben, als er die 29-jährige Misato Katsuragi trifft, eine hochrangige NERV-Offizierin, die ihm die mütterliche Wärme schenkt, die er nie gekannt hat. Ein plötzlicher Engelangriff zwingt Shinji zum Handeln und offenbart Gendous wahren Grund, ihn herzuholen: Shinji ist der Einzige, der Evangelion-Einheit 01 effektiv pilotieren kann, einen neuen Roboter, der sich mit seinen biologischen Signalen synchronisiert. Trotz der schweren psychischen Qualen, die das Pilotieren eines Evangelion mit sich bringt, verteidigt Shinji Tokyo-3 vor der engelhaften Bedrohung, ahnungslos über die dunklen Machenschaften seines Vaters.
Hintergrund
Die Depression des Regisseurs Hideaki Anno führte zu den düsteren Themen von Shinseiki Evangelion. Budgetprobleme und elterliche Beschwerden über den Inhalt führten dazu, dass das ursprüngliche Ende verworfen und durch ein extrem animationsarmes Ende ersetzt wurde, das sich vom Hauptplot entfernte. Ein Film, Air/Magokoro wo, Kimi ni, wurde später erstellt, basierend teils auf dem ursprünglich geplanten Ende und teils auf Annos wachsender Frustration mit der Otaku-Fangemeinde. Die Mischung aus Psychoanalyse, religiöser Symbolik und Genre-Dekonstruktion der Serie erwies sich als äußerst einflussreich auf erwachsenes Anime ab den späten 90ern. Das Japan Media Arts Festival stufte es 2006 als das beliebteste Anime aller Zeiten ein.













































