
Persönliche Informationen
Annick Cisaruk ist eine französische Synchronsprecherin und Sängerin, die ihre Kunst am Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique verfeinerte, wo sie unter der Anleitung von Lehrern wie Marcel Bluwal, Antoine Vitez, Pierre Debauche und Jean-Pierre Miquel studierte und sich gleichzeitig durch das Singen in der Metro finanziell unterstützte. Ihre professionelle Theaterkarriere begann 1980 mit einer Rolle in Brechts Le Petit Mahagonny (Mahagonny Songspiel). Bis 1983 hatte sie bereits Brechts Songs aufgeführt und die Rolle der Polly in L'Opéra de quat'sous gespielt, einer Inszenierung von Jean-Louis Martin Barbaz am C.D.N. Nord-Pas de Calais. Ab 1995 widmete Cisaruk ihre Bühnenleistungen der Rezitation von Gedichten Aragons, vertont von Léo Ferré, sowie Werken von Boris Vian, Barbara und Ferré selbst. Von 2000 bis heute hat sie sechs Alben veröffentlicht, zwei davon ausschließlich Léo Ferré gewidmet. Diese Aufnahmen umfassen den Akkordeonisten David Venitucci, insbesondere L'Âge d'or aus dem Jahr 2010 und Où va cet univers? aus 2016. Im September 2015 präsentierte sie während des Festivals "Les Nuits de Nacre" in Tulle eine neue Show mit eigenen Songs im Théâtre des sept collines. Mit dem Titel La Vie en vrac basierte das Repertoire auf Musik von Venitucci und Texten von Yanowski, dem Sänger und Komponisten von Cirque des Mirages, und wurde von Cisaruks eigenem Leben inspiriert. Diese Sammlung wurde später im Studio aufgenommen und 2017 von EPM Musique als Album veröffentlicht.
