Mizuho Suga ist überzeugt, dass Menschen in feste Kategorien fallen und sich vorhersagbar verhalten. Weil sie ihre Handlungen vorhersagen kann, glaubt sie, sie wirklich zu verstehen. Auf der Beerdigung einer ehemaligen Mitschülerin, Haruka Origichi, denkt sie, dass es schade sei, so jung zu sterben, aber sie hatte Origichi immer als ein stilles, unauffälliges Mädchen gesehen, dessen Leben ebenso unscheinbar gewesen sein musste.
Nach der Trauerfeier spricht Origichis Mutter Suga an, die fälschlicherweise glaubt, die beiden seien beste Freundinnen gewesen. Die Mutter fragt nach einem Ex-Freund, den ihre Tochter vor ein paar Jahren hartnäckig geheim gehalten hatte – offenbar hatte Origichi vor ihrer Erkrankung eine Abtreibung. Suga willigt ein, dem Geheimnis nachzugehen, und sichert sich nach und nach die Hilfe von Takashi Yanai (einem ehemaligen Oberschüler), Madoka Setouchi (die in der Klasse sehr bekannt war), Remi Nishida (die ihr treu ergeben war) und Hikaru Narumi (dem rätselhaften Playboy).
Obwohl Suga Origichi zu Lebzeiten nicht nahestand, verspürt sie eine seltsame Entschlossenheit, sie jetzt, da sie tot ist, besser kennenzulernen. Sie beginnt, die Ereignisse des zweiten Jahres ihrer Oberschulzeit zu rekonstruieren. Auf der Suche nach der Wahrheit von denen, die verdächtigt werden, etwas mit Origichi gehabt zu haben, muss Suga lernen, sich anderen zu öffnen und ehrlicher mit sich selbst zu sein.