Seit ihrem College-Abschluss hat die 23-jährige Meiko Inoue das Gefühl, dass ein Dämon durch Tokio streift. Diese Präsenz raubt ihr die Motivation, lässt sie rastlos und nostalgisch nach ihren jüngeren Tagen werden und lässt sie fragen, was sie eigentlich vom Leben will. Überraschenderweise murmelt ihr Freund Naruo Taneda im Halbschlaf nur zustimmend, als sie vorschlägt, ihren Job zu kündigen.
Ermutigt durch seine schläfrige Bestätigung, verlässt Meiko hastig ihr altes Leben in der Hoffnung auf einen Neuanfang, und Taneda kündigt wenig später ebenfalls seinen Job. Die beiden beschließen, den Träumen nachzujagen, die sie im College teilten, und gründen Rotti, Tanedas frühere Band, neu. Gerade als sie voller Selbstvertrauen mit ihren alten Freunden dastehen, die Instrumente bereit, wirft das Leben ihnen eine unerwartete und verheerende Wendung entgegen – und zwingt Meiko und ihre Begleiter, die Scherben dessen einzusammeln, was zerbrochen ist.
Solanin ist eine intime Erzählung über Liebe, Verlust und Trauer, die sich auf Menschen in ihren Zwanzigern konzentriert, die oft durch die Maschen der Gesellschaft fallen.