
Ryuuguu, Reiko
Zusammenfassung
Reiko Ryuuguu begann ihre berufliche Laufbahn als Designerin in einem kleinen Bekleidungshersteller in Okinomiya, wo sie ihren Ehemann, Herrn Ryuuguu, kennenlernte. Das Paar heiratete und bewohnte zunächst eine bescheidene Wohnung in Okinomiya. Als Reiko schwanger mit ihrer Tochter Rena wurde, zog die Familie in das Haus der väterlichen Großmutter von Rena, wo sie bis zum Beginn der Grundschulzeit blieben. Während dieser Zeit geriet der Arbeitgeber der Ryuugus in finanzielle Schieflage, was Reiko dazu veranlasste, zusammen mit einigen anderen Designerinnen den Schritt in die Selbstständigkeit zu erwägen. Obwohl die Lage komplex wurde, nahm sie schließlich ein Angebot eines Designbüros in Ibaraki an. Das Unternehmen schätzte ihre Talente sehr und versprach ihr ein bedeutendes, verantwortungsvolles Projekt. Als die Familie nach Ibaraki zog, musste Herr Ryuuguu seine Beschäftigung aufgeben, um Hausmann zu werden, während Reiko ihre Karriere verfolgte. Das von ihr übernommene Projekt erwies sich als großer Erfolg, was zu zunehmend späten Nächten im Büro führte; aufgrund der Anforderungen großer Aufträge kehrte sie hin und wieder gar nicht nach Hause zurück. Mit dem Aufstieg ihrer Karriere begann Reiko, Rena ohne ihren Mann zu verschiedenen Ausflügen mitzunehmen, etwa zu Grillpartys mit ihren Kolleginnen. Zu dieser Zeit begann sie eine Affäre mit einem Kollegen, dem Designer Herrn Akihito. Von einem Headhunter angeworben, um für einen größeren Konzern zu arbeiten, wurde sie befördert und verdiente ein beträchtliches Einkommen in sechs-stelliger Höhe. In einem entscheidenden Moment nahm Reiko Rena mit in ein Restaurant und teilte Parfaits mit ihr, wodurch sie einen Kindheitstraum des Mädchens erfüllte. Danach forderte Reiko Rena auf, ihren Vater zu verlassen und bei ihr und Herrn Akihito zu wohnen. Rena lehnte den Vorschlag vehement ab und erklärte, dass ihre Mutter zwar ihre Beziehung mit Herrn Akihito fortsetzen dürfe, sie jedoch nicht erlaubt sei, ihren Vater zu scheiden. Genau in diesem Augenblick enthüllte Reiko, dass sie schwanger war. Anschließend schickte Reiko wiederholt einen Anwalt in den Haushalt in Ibaraki, weigerte sich jedoch, in jeglicher Form mit ihm zu kommunizieren, auch nicht telefonisch. Dieser juristische Druck führte dazu, dass sowohl Herr Ryuuguu als auch Rena in eine Depression verfielen. Bei einer letzten Begegnung traf Rena ihre Mutter, blieb aber stumm. Herr Ryuuguu hatte Reiko einen Brief mitgegeben, doch als Rena sie bat, ihn vorzulesen, weigerte sie sich. Diese Begegnung markierte das Ende ihrer Beziehung und war das letzte Mal, dass Reiko Rena traf.

