
Zusammenfassung
Geboren am 15. Januar 1917 in Tokio, Japan, ist Kamogawa Genji ein zentraler Deuteragonist in Hajime no Ippo, dessen Einfluss auf die Handlung dem von Takamura Mamoru und Miyata Ichirou in nichts nachsteht. Alle drei Figuren dienen als entscheidende Inspirationen für Makunouchi Ippo, um an seiner Boxkarriere festzuhalten. Ein ehemaliger Boxer, der kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Japan als Profi antrat, ist Kamogawa für seinen nationalen Stolz während der amerikanischen Besatzung bekannt, insbesondere für seine Weigerung, Lebensmittelspenden anzunehmen. Er schlug sich mehrfach mit dem ehemaligen Profi Nekota Ginpachi und pflegte eine Freundschaft mit dem Mitbewerber und zukünftigen Trainer Hama Dankichi. Kamogawa gründete das Kamogawa Boxgym, wo er als Cheftrainer und Ausbilder dient. In dieser Rolle ist er streng und hat hohe Erwartungen an seine Schützlinge, doch er kümmert sich aufrichtig um ihr Wohlbefinden, wenn auch auf eine zurückhaltende und distanzierte Art. Durch Vertrauen und Geist bildet er starke Bande zu seinen Kämpfern und nutzt sein scharfes Gespür für Boxen und sein umfangreiches Wissen, um Strategien zu entwickeln, die Kämpfe oft zu ihren Gunsten wenden. Er ist besonders stolz auf seine beiden prominentesten Boxer, Takamura Mamoru und Makunouchi Ippo. Seine Geschichte mit dem Gym umfasst das Training von Yagi-chan, der später dessen Manager wurde, sowie den damaligen OPBF-Bantamgewicht-Champion Miyata-san und den aufstrebenden Gegenschlag-Spezialisten Miyata Ichirou. Er entdeckte Takamura Mamoru zufällig und überzeugte ihn, dem Sport beizutreten. Takamura rekrutierte daraufhin Aoki Masaru, Kimura Tatsuya und Makunouchi Ippo für das Gym. Obwohl er Itagaki Manabu nicht trainierte, fungiert Kamogawa als Cornerman für ihn und ist genauso überrascht von Itagakis Geschwindigkeit und Fähigkeiten wie von den Talenten seiner eigenen Schüler. In seiner Prime kämpfte Kamogawa in der Bantamgewichtsklasse, die ein Gewichtslimit von 115 bis 118 Pfund hatte, und verwendete einen Brawler- und In-Fighter-Stil. Er war bekannt für den Einsatz von Finten und Tekken, auch bekannt als Die Eiserne Faust, was knochenbrechende Treffer gegen den Körper beinhaltete. Er zog sich offiziell 1947 vom Wettkampf zurück.














