
Chiba, Saori
Zusammenfassung
Saori Chiba, liebevoll als Saorin bezeichnet, startet als Fünftklässlerin in Shuuichis Klasse. Von Anfang an ermutigt sie Shuuichi aktiv, sich als Mädchen zu verkleiden, und kauft ihm zu seinem Geburtstag sogar ein teures Kleid, nur um enttäuscht zu sein, als er es zurückgibt. Sozial eher zurückhaltend und mit Schwierigkeiten beim Kontakt zu Gleichaltrigen, pflegt sie einen sehr kleinen Freundeskreis, wobei Shuuichi ihr engster Gefährte ist. Saori zeichnet sich durch eine direkte, unumwundene Art aus und sagt oft ungefiltert das, was sie denkt, ohne Rücksicht auf die Wirkung ihrer Worte. Mit zunehmendem Reifegrad wird sie zusehends distanziert und stoisch, was sogar zu angespannten Verhältnissen mit ihren Lehrern führt. Trotz einer gewissen Eigennützigkeit in ihrem Auftreten ist sie aufgrund ihrer physischen Attraktivität bei den Jungen in ihrer Klasse beliebt. Unter dieser Fassade verbirgt sich eine sensible Natur; ihre Laune schießt hoch, wenn sie Mobber zur Rede stellt, die Shuuichi wegen seiner Weiblichkeit und seines Crossdressings verarschen. Ihre Gefühle für Shuuichi machen sie emotional verletzlich in allen Situationen, die ihn betreffen. Beeinflusst von diesen Emotionen konvertiert sie zum Christentum, um um Vergebung für ihr vergangenes Verhalten zu bitten, besucht die Messe jedoch vorrangig dann, wenn sie von Schuldgefühlen überwältigt ist.
