
Lee, Euntae
Zusammenfassung
Euntae Lee, auch bekannt als Vasco, ist ein achtzehnjähriger koreanischer Mann und eine zentrale Nebenfigur im Webtoon Lookism. Er ist der Anführer der Burn Knuckles und Student im Architekturdepartment der J High School. Körperlich verfügt Euntae über einen wohlgeformten, muskulösen Körperbau mit heller Haut, jettschwarzen Haaren, die gescheitelt sind und seitlich die Ohren berühren, sowie dunklen, schmalen Augen. Sein Erscheinungsbild wird durch Bartwuchs über der Oberlippe und einen dünnen Bartstoppel am Kinn geprägt, zudem trägt er Tätowierungen an Brust und Armen, die dazu dienten, vulgärere Tattoos aus seiner Mittelschulzeit zu verdecken. Trotz seines einschüchternden und bedrohlichen Aussehens ist Euntae grundlegend reinherzig und unschuldig. Er ist zutiefst mitfühlend und kümmert sich intensiv um jene, die von der Gesellschaft misshandelt werden, und ist bereit, sein Leben zu riskieren, um sie zu schützen. Er ist der Überzeugung, dass Respekt durch Taten verdient werden sollte, nicht durch das Äußere. Obwohl er willensstark und stur ist, zeigt er sich überraschend sensibel und zerbrechlich, wenn er emotional aufgewühlt ist; oft bricht er in Tränen aus, wenn er sich missverstanden oder abgelehnt fühlt, etwa als er beim Auktionshaus übergangen wurde oder als die Leute ihn für einen Narren hielten. Er schätzt die Bindungen zu seinen Freunden, insbesondere zu Jace, und hegt einen starken Respekt vor Lehrern und höheren Autoritäten wie Goo und seinem Meister Brendak. Euntaes Motivationen wurzeln in seinen vergangenen Erfahrungen mit Mobbing und Selbsthass. Ursprünglich wollte er ein Superheld werden, um die Schwachen und diejenigen zu retten, die sich nicht selbst wehren können. Seine intensive Selbstfixierung darauf, ein besserer Mensch zu werden, führte ihn jedoch zu einer verzerrten Schlussfolgerung, dass jeder, der mit Fehlverhalten in Verbindung steht, inhärent schlecht sei. Diese Perspektivwechsel verwandelte ihn in einen selbsternannten Schurken, was dazu führte, dass er Jace sagte, man müsse selbst einer werden, um die Bösen zu besiegen.
