Hoshika
Tanimoto, Natsu

Tanimoto, Natsu

Geschlecht
Male

Zusammenfassung

Tanimoto Natsu ist siebzehn Jahre alt, 176 cm groß und besitzt einen muskulösen, gut definierten Körperbau. Er ist der ehemalige Sechste Faust von Ragnarok und der Schüler von Ma Sougetsu, der als inoffizieller Kapitän der Shinpaku-Allianz dient. Als Inhaber des Mond-Symbols von Yomi ist Natsu einer der Hauptkonkurrenten von Kenichi. Er praktiziert Chinesisches Kenpo, insbesondere Pī Guà Quán und Bā Jí Quán, und nutzt Katsujin Ken, fällt jedoch im Verbund mit Yomi auf Satsujin Ken zurück. Physisch ist Natsu ein hellhäutiger junger Mann mit dunkelblauen Augen und blondem, schulterlangem Haar, das sowohl stachelig als auch gewellt ist. Sein Aussehen wird von seinen Mitschülern oft als hübsch beschrieben, was ihn zum Prinzen der Schule macht. In der Schule trägt er typischerweise ein weiß-graues Hemd mit einem roten Kreuz, das an die Rüstung eines Kreuzfahrers erinnert. Als Einsiedler trägt er einen dunklen Kapuzenumhang, Armschienen, Lederstiefel und Handschuhe, die mit Pentagrammen verziert sind. Ursprünglich trugen seine Handschuhe die römische Zahl VI, doch nach seinem Übertritt zu Yomi ersetzte er diese durch die Pentagramm-Symbole. Eine markante Eigenschaft seines Auftretens sind seine Augen: Sie bleiben groß und ruhig, wenn er seine freundliche Fassade wahrt, verengen sich jedoch zu kleinen, katzenhaften Pupillen, wenn er wütend ist oder kämpft. An der Schule ist Natsu Präsident des Theaterclubs und genießt bei Lehrern und Schülern ein beliebtes, sanftes Image. Er verbirgt bewusst seinen muskulösen Körperbau und behauptet sogar, die Sonne schade seiner Haut, um beim Camping nicht mit seinen Muskeln zu prahlen. Er räumt ein, dem Club beigetreten zu sein, um Täuschung zu üben, und betrachtet Popularität als Werkzeug zur Kontrolle anderer. Unter dieser sanften Fassade verbirgt sich jedoch eine kalte, schlecht gelaunte und hochmütige Natur. Droht oder bestraft er Kenichi und Nijima oft physisch, wenn diese zu nah an ihn herantreten, sei es buchstäblich oder metaphorisch. Besonders stört es ihn, wenn Kenichi ihn Natsu-chan nennt, woraufhin er scharf erwidert: „Wer ist Natsu-chan?!“ Seine Persönlichkeit wird stark von den letzten Worten seiner verstorbenen Schwester Kaede beeinflusst, die ihn flehte, nicht aufzugeben. Dieses Versprechen treibt ihn dazu, selbst im Bewusstlosen weiterzukämpfen, wie in seinen Kämpfen gegen Kenichi und Chou Enshin zu sehen ist. Diese Sturheit zeigt sich jedoch auch im Alltag, etwa wenn er sich weigert, Othello mit Honoka zu beenden, bis er gewonnen hat, was dazu führt, dass er nach einer Niederlage ihren Forderungen nachgeben muss. Seine Beziehung zu Honoka spiegelt seine Bindung zu seiner Schwester wider, was darauf hindeutet, dass er sie als jüngere Geschwisterfigur betrachtet. Nach seiner Niederlage gegen Kenichi lässt Natsu seine freundliche Fassade gegenüber denen fallen, die seine wahre Natur nicht kennen. Obwohl er Kenichi und seine Gruppe nicht als Freunde akzeptieren will, hat sich sein Verhalten gewandelt. Er ist denen, die sich ihm nähern, insbesondere Honoka, weniger feindselig begegnet. Kenichis Glaube an Freundschaft und wie diese ihn als Kämpfer stärkt, hat dazu geführt, dass Natsu an seinem eigenen Weg zweifelt. Er beginnt, Kenichi und seine Begleiter zu unterstützen, behauptet jedoch stets, dies allein aus eigenem Interesse, etwa Rache, zu tun. Seit seinem offiziellen Eintritt in Yomi steht Natsu vor einer kritischen Weggabelung: Als Befürworter von Katsujin Ken kämpft er ohne zu töten, während Yomi strikt an Satsujin Ken festhält, was ihn zwangsläufig vor die Wahl stellt, sich für eine der beiden gegensätzlichen Philosophien zu entscheiden.

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