Hoshika
Suigintou

Suigintou

Zusammenfassung

Suigintou ist die erste Puppe in der Rozen-Maiden-Sammlung. Ihr Ehrgeiz, den Sieg im Alice Game zu erringen, übertrifft den aller anderen Puppen, angetrieben vor allem von einem verzweifelten Bedürfnis, die Aufmerksamkeit von „Vater“ Rozen auf sich zu ziehen. Durch einen tiefen Überlegenheitskomplex geprägt, der in Sadismus, Bosheit und Arroganz mündet, kennt sie bei dem Wettbewerb keinerlei moralische Hemmungen. Um ihren Sieg zu sichern, setzt Suigintou jede beliebige Taktik ein, egal wie brutal. Obwohl sie soziale Interaktionen mit ihren Schwestern Puppen normalerweise meidet, hegt sie einen intensiven, fast obsessiven Hass auf Shinku und verfolgt exakt die Zeit seit ihrem letzten Zusammentreffen. Ihre Dynamik ändert sich jedoch erheblich, als sie ihr Medium, Megu, trifft. Da sie eine tiefe Zuneigung zu Megu entwickelt, überwiegt ihr Wunsch, sie zu beschützen, bald ihre Sehnsucht, „Vater“ zu treffen. Sie beabsichtigt, die gesammelte Rosa Mystica zu nutzen, um Megus Herzleiden zu heilen, statt nach dem Titel der Alice zu streben. Unter den sieben Rozen-Maiden-Puppen weist Suigintou einzigartige körperliche Anomalien auf. In der ersten Anime-Serie erscheint sie ohne Oberkörper. Shinku bemerkt, dass ihr Design gelöscht wurde, bevor sie vollständig fertiggestellt war, der Grund dafür bleibt jedoch unbekannt. Nachdem Shinku sie im Kampf zerstört hat, wird Suigintou in Rozen Maiden Träumend mysteriös wiederhergestellt, wobei die Identität ihrer Restauratorin ein Geheimnis bleibt. Im Finale von Träumend offenbart sie, dass „Vater“ ihr versichert habe, sie dürfe trotz ihres fehlerhaften Körpers am Alice Game teilnehmen. Später sieht man Rozen, wie er sanft ihre Halskrause repariert und ihre Taille hält, während sie bewusstlos ist, was andeutet, dass er ihre unvollständige Form schließlich behoben hat. Zusammen mit ihrem künstlichen Geist, Meimei, nutzt Suigintou zerfetzte schwarze Flügel als ihre Hauptwaffen. Diese Flügel verfügen über pfeilartige Federn, die es ihr ermöglichen, einen Schild, ein massives Schwert oder zwei schwarze Drachen heraufzubeschwören. Als letzten Ausweg kann sie zerstörerische blaue Flammen erzeugen. Die Vielseitigkeit ihrer Fähigkeiten kombiniert mit ihrer gerissenen Art macht sie zu einer formidable Konkurrentin im Alice Game. Ihr Medium fehlt in der ersten Staffel, wird aber in der zweiten Staffel als Megu enthüllt. Der Name Suigintou übersetzt sich als „Quecksilberlampe“.

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