Hoshika
Sanson, Charles-Henri

Sanson, Charles-Henri

Zusammenfassung

Als viertes Oberhaupt der Familie Sanson, einer Dynastie, die seit Generationen Hinrichtungen in Paris durchführte, wurde Charles-Henri Sanson nicht als Attentäter, sondern strikt als Scharfrichter definiert. Dieser düstere Beruf war eine vererbte Pflicht, die durch seine Blutlinie weitergegeben wurde, eine Rolle, die ihm zwar beträchtlichen Wohlstand bescherte, ihn gleichzeitig aber dem Spott der Gesellschaft aussetzte. Diese soziale Ausgrenzung wurde in seiner Jugend zu einer tiefen Quelle des Elends. Trotz des Stigmas, das mit seinem Beruf verbunden war, führte er einen eleganten Lebensstil, der dem Adel würdig war. Das Haus Sanson hegte tiefen Respekt und Zuneigung für König und Königin, während es gleichzeitig großes Mitleid mit den Bürgern unter ihrer Herrschaft empfand. Es war bekannt, dass es fortschrittliche Medizintechnologie, die aus ihren Erfahrungen mit Hinrichtungen resultierte, bedürftigen Menschen kostenlos zur Verfügung stellte.

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