
Zusammenfassung
Sekhmet trägt den Titel der Hexe der Trägheit. Sie strahlt eine Aura der Lethargie aus, die sich durch ungesund bläulich-weiße Haut und Lippen sowie absurd langes, rötlich-lila Haar und scheinbar völlig seelenlose Augen zeigt. Ihre Kleidung besteht aus einem schmutzigen, zerfetzten schwarzen Priestergewand, das ihre faule Ausstrahlung unterstreicht. Vor ihrer Geburt hegte ihr Clan hohe Erwartungen an sie, in der Hoffnung, dass sie ihren Begründer, den Gott, wieder auferstehen lassen würde. Da sie diesen Erwartungen nicht gerecht wurde, wurde sie mit Verachtung behandelt und als Strafe zurückgelassen. Jahre später entdeckten Männer sie, wie sie wild in den Bergen lebte, und gefangen, um sie in die Stadt zu bringen. Dort erwarb sie Wissen, Lebensstil und Gefühle. Noch nicht verstehend, dass es sich dabei um Dankbarkeit und Verpflichtung handelte, erwürgte sie die Männer, die sie aufgenommen hatten, und floh. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat tötete sie ihren gesamten Clan, ohne damals zu wissen, dass ihre Handlungen von Hass und Rachegetrieben waren. Anschließend kehrte sie in die Stadt zurück, um den Männern, die sie getötet hatte, eine angemessene Bestattung zu geben. Als sie wieder allein war, fand sie innere Ruhe, die sie als Glück erkannte.









