
Saku, Gyousou
Zusammenfassung
Der als General Saku der Provinz Kouki bekannte Mann trägt eigentlich den Namen Sou, wird jedoch üblicherweise Gyousou genannt. Sein erstes Aufsehen erregt er, als Taiki und Sanshi Kandidaten beobachten, wie sie einen Bergpfad hinaufsteigen. Gyousou erscheint, um Räucherstäbchen zu opfern, und schreckt Taiki derart in die Flucht, dass er die Zeremonie abrupt abbricht. In der nächsten Szene schlägt er Goson gewaltsam, weil dieser auf dem Berg Hou Unruhe gestiftet hat. Trotz seines höflichen Auftretens und seiner versuchten Besänftigung Taikis strahlt Gyousou eine gewalttätige Aura des Kriegers aus. Risai führt Taikis Furcht auf Gyousous überwältigenden Ehrgeiz zurück und merkt an, dass sie ihn ebenfalls fürchten würde, wäre er ihr Feind. Andere halten seine Härte für unerlässlich für ein Königreich. Als Taiki sich mit ihm wohler fühlt, gehen die beiden auf Dämonenjagd. Während einer Rast fragt Gyousou, warum Taiki ihn fürchtet, und sucht nach eigenen Schwächen, obwohl er sich selbst als würdig für den Thron hält. Er fragt sich, ob Taiki von seinem Blutrauch abgestoßen wird. Taiki vergleicht ihn mit Feuer: anziehend, doch gefährlich. Zufrieden versichert Gyousou Taiki, dass er einen würdigen Anführer finden wird. Gyousous fataler Fehler ist sein Stolz. Als er nicht zum König gewählt wird, tritt er als Sen-nin und General zurück und behauptet, dies sei gute Medizin, doch sein hastiges Verschwinden mit den Dämonenjägern gleicht eher einer schmachvollen Flucht. Dieser Egoismus und diese Kälte stehen im scharfen Kontrast zu Taikis sanfter Unschuld und schaffen eine markante Dynamik. Nach Taikis eventueller Auswahl schwindet Gyousous Arroganz. Er gibt Taiki den Namen Kouri, einen hohen Berggipfel, auf dem die Toten umgehen sollen; diese Umbenennung zeugt von Zuneigung. Zudem ermutigt er Keiki, Tai zu besuchen, um Taikis Depression zu lindern, was hilft, das Gewissen des jungen Kirin zu reinigen. Durch das Gleichgewicht von Macht und Mitgefühl erweist sich Gyousou als potenzieller guter König, doch sein endgültiges Schicksal bleibt unbekannt.
