
Lord Alfred
Zusammenfassung
Name der Figur: Lord Alfred Ehemaliger Offizier der Waffen-SS im nationalsozialistischen Deutschland, gehörte Alfred einer geheimen Verschwörung an, die den Zusammenbruch des Dritten Reiches voraussah. Bevor die Rote Armee Berlin einkesselte, sicherte die Gruppe beträchtliches Kapital und versteckte die Gelder in einem Gemälde mit dem Titel „Die zwölf Ritter, angeführt von Brunhilda“. Alfred übergab das Kunstwerk SS-Oberstleutnant Spielberger, wobei er fälschlicherweise andeutete, es sei von Adolf Hitler gemalt worden, obwohl Hitler nur grobe Landschaftsszenen malen konnte und das Werk tatsächlich von einem unbekannten Künstler stammte. Spielberger transportierte das Gemälde zu den U-Boot-Bunkern in Kiel und stieg an Bord der U-1324, die Oberstleutnant Matsuda in die japanisch besetzte Stadt Batavia, heute Jakarta, brachte. Das U-Boot wurde jedoch kurz nach der Abfahrt von einem Patrouillenboot der US Navy versenkt. Der Wrackfund blieb unentdeckt, bis ihn ein französisches Telekommunikationsunternehmen bei der Verlegung von Seekabeln fand. Alfred, der sich in Südamerika versteckt hielt, erfuhr von der Entdeckung und schmiedete einen Plan. Er sicherte sich die Unterstützung der Aryan Socialist Union, einer US-amerikanischen Neonazi-Gruppierung, die um Finanzmittel warb. Alfred beauftragte sie mit der Bergung des Gemäldes aus dem U-Boot. Gleichzeitig heuerte er die Lagoon Company an, da er wusste, dass sie dem afroamerikanischen Dutch gehörte. Sein wahres Motiv war es, zu testen, ob die A.S.U. eine Gruppe besiegen konnte, die er als rassisch minderwertig ansah. Obwohl die A.S.U. das Gemälde erfolgreich barg, wurden sie bei der Ankunft an Bord durch Revy und Dutch während der betrunkenden Feier der Neonazis in einen Hinterhalt gelockt und niedergemetzelt. Während eines Telefonats mit Alfred erkannte der A.S.U.-Anführer Ratchman die Täuschung und war bestürzt. Alfred informierte daraufhin Dutch, der zusammen mit Revy ihm trotz seiner Hautfarbe eine gewisse Achtung entgegenbrachte.
