Hoshika
Nakajima, Ritsuko

Nakajima, Ritsuko

Zusammenfassung

Ritsuko Nakajima ist die Mutter von Youko Nakajima. Obwohl sie eine strenge Erscheinung zeigt, ist sie im Grunde eine fürsorgliche Mutter, die ihre Tochter sehr schätzt. Als pflichtbewusste Ehefrau überlässt Ritsuko ihrem Ehemann meist die Entscheidung bei Dingen wie der Schulwahl und gibt dabei ihre eigenen Vorlieben auf. Sie ist sehr besorgt über Youkos natürlich rötliches Haar, aus Angst, dass es ihr den Ruf einer Delinquentin geben oder negativ auffallen könnte, und drängt sie häufig, es schwarz zu färben oder zu schneiden. Als Youko in das Reich der Zwölf Königreiche versetzt wird, bleibt ihre Familie zu Hause im Ungewissen über ihr Schicksal. Durch Visionen, die vom Suiguutou hervorgerufen werden, sieht Youko die Reaktionen ihrer Eltern auf ihr Verschwinden. Ritsuko ist von Sorge und Angst erfüllt und lehnt vehement die Vorstellungen ab, Youko sei in Rebellion geflohen oder bei einem Unfall ums Leben gekommen. Diese Verzweiflung belastet ihre Ehe sichtbar, da sie den scheinbaren Gleichmut ihres Ehemanns gegenüber der Situation verachtet. Mit der Zeit jedoch wird Ritsuko zunehmend der Möglichkeit gewachsen, dass ihre Tochter nicht die war, für die sie sich ausgab, beeinflusst durch den wachsenden Konsens, dass Kinder oft ihre wahre Natur verbergen. Das Ergebnis dieser Handlung variiert zwischen den Adaptionen. In der Anime-Serie erfährt Ritsuko die Wahrheit schließlich von Yuka Sugimoto, nachdem Youko aus dem Reich der Zwölf Königreiche zurückgekehrt ist. Obwohl sie betrübt ist, dass ihre Tochter nicht nach Hause kommt, findet sie Trost darin, dass es Youko gut geht. Im Gegensatz dazu bleibt in den Romanen unbekannt, ob Ritsuko jemals herausfand, was mit ihrer Tochter geschah.

Auftritte · Manga