
Vivi
Zusammenfassung
Vivi ist ein zweihundertjähriger Dämon, der aus dem Dämonenreich in die Menschenwelt kam, um nur seiner Langeweile zu entfliehen. Im zweiten Winter dort entdeckte er ein neugeborenes Baby, das vor seiner Tür ausgesetzt worden war. Er adoptierte das Kind und nannte es Hana, denn ihr Lächeln erinnerte ihn an eine blühende Blume. In einer väterlichen Rolle kümmert sich Vivi zutiefst um sie, bleibt jedoch blind dafür, dass die flutternden Gefühle und Eifersucht, die er empfindet – besonders wenn Hana älter wird –, eigentlich Anzeichen romantischer Liebe sind. In der Dämonenhierarchie trägt Vivi den Titel eines Herzogs, ein Amt, das er bereits mit zehn Jahren erlangte und ihn damit zum jüngsten Träger dieses Rangs in der Geschichte macht. Seine Position rangiert knapp unterhalb des Königs und des Erzherzogs. Er ist ein direkter Verwandter von Lucifer, dem König des Dämonenreichs, der beharrt darauf, dass Vivi ein Kandidat für den nächsten Dämonenkönig ist. Trotz dieses hohen Status hegt Vivi keinen Wunsch nach Macht oder politischem Einfluss. Er teilt eine enge Kindheitsfreundschaft mit Felten, Eleanor und Klaus. Vivis Auftreten wirkt oft gleichgültig, doch er ist Hana gegenüber zutiefst beschützend. Als er bemerkt, dass Momo romantische Gefühle für Hana hegt, geht Vivi in kindischen Konkurrenzkampf, um den Jungen auf Distanz zu halten. Sein Tagesablauf ist von einem Hass auf Morgen beherrscht; er schläft lieber bis zum Nachmittag. Das Einzige, das ihn zuverlässig aus dem Schlaf holt, ist Hana, die ihn jeden Tag weckt, indem sie eine Blume an seine Seite legt. Zudem leidet Vivi unter einer intensiven Angst und Abneigung gegenüber Katzen aufgrund eines traumatischen Vorfalls in seiner Kindheit. Als Schüler versäumte er häufig den Unterricht, was einen Lehrer dazu brachte, ihn als Strafe zu fesseln und in einen dunklen Keller voller hunderter Katzen einzusperren. Obwohl die Bisse, die er während dieser Tortur erlitt, aufgrund seiner dämonischen Physiologie schnell verheilten, hinterließ die Erfahrung bei ihm eine bleibende Phobie.
