
Zusammenfassung
Kenzou Tenma ist ein fähiger japanischer Neurochirurg, der im Eisler-Gedächtniskrankenhaus in Düsseldorf arbeitet. Anfangs genießt er das Vertrauen des Abteilungsleiters aufgrund seiner außergewöhnlichen chirurgischen Fähigkeiten. Doch seine Karriere nimmt eine jähe Wendung, als er vor einem moralischen Dilemma steht und sich dafür entscheidet, einen Jungen zu retten, anstatt den Bürgermeister zu operieren, was zu seiner ungerechtfertigten Degradierung führt. Wochen später, nachdem der Direktor und mehrere andere angesehene Ärzte ermordet wurden, gilt Tenma als Hauptverdächtiger. Die Wahrheit kommt erst neun Jahre nach dem Vorfall ans Licht, als er entdeckt, dass Johan Liebert, das Kind, das er gerettet hat, der Mörder ist. Von Schuldgefühlen überwältigt, widmet Tenma sich der Jagd auf Johan, den er als ein Ungeheuer betrachtet, das er selbst erschaffen hat. Trotz seines rachsüchtigen Ziels bleibt er ein Humanist, der das menschliche Leben zutiefst schätzt, eine Eigenschaft, die ihm unter den Menschen, denen er begegnet, großen Einfluss und Vertrauen einbringt.









