
Itoshiki, Nozomu
Zusammenfassung
Nozomu Itoshiki, geboren am 4. November, fungiert als Protagonist und Hochschullehrer und gilt als das jüngste Mitglied der Itoshiki-Familie. Seine Kleiderwahl spiegelt eine Dualität wider: Im Ausland trägt er traditionelle Hakama und Kimono, im Heimatland bevorzugt er jedoch lässige westliche Kleidung. Sein Name trägt symbolische Bedeutung, da seine horizontale Anordnung dem Wort Zetsubou ähnelt, das Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit bedeutet, was zu seiner zutiefst pessimistischen, paranoiden und negativen Grundhaltung passt. Er schreit häufig über seine Verzweiflung und inszeniert mehrere Selbstmordversuche, die jedoch selten mit echter Absicht ausgeführt werden. Eine Reihe der weiblichen Hauptfiguren hegt romantische Gefühle für ihn, was größtenteils auf Missverständnisse seiner Bemerkungen bei ihren ersten Begegnungen in der Serie zurückzuführen ist. Diese zynische Weltanschauung wurzelte in seinem ersten Highschool-Jahr, als er „versehentlich“ Mitglied eines „Negativen“ Clubs wurde. Die Figur ist vom Protagonisten von Osamu Dazais Roman „Menschlich, zu menschlich“ inspiriert, einem literarischen Werk, das sowohl von Nozomu als auch vom Autor sehr geschätzt wird.
