
Shouan, Matsu
Zusammenfassung
Matsu ist ein Praktiker der traditionellen chinesischen Medizin, der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet, einfache Heilmittel aus Kräutern und menschlichen Überresten, die er findet, brauen zu lassen. Während eines starken Schneesturms, während er nach einer Leiche suchte, findet er einen Mann mit durchgeschnittener Kehle und nimmt ihn auf, damit er genesen kann. Matsu nennt den Fremden „Yuki“ und gewährt ihm Unterschlupf unter der Bedingung, dass Yuki ihm im Gegenzug eine Leiche beschafft. Obwohl Sakichi später Yukis wahre Identität enthüllt, weigert sich Matsu, diese zu erfahren, und besteht darauf, ihn weiterhin „Yuki“ zu nennen. Da Matsu oft in Armut lebt, akzeptiert er erst dann eine Bezahlung, wenn seine Patienten eine Besserung zeigen. Diese Praxis führt dazu, dass Yuki ihn anfangs als Scharlatan ansieht. Obwohl Matsu sich häufig darüber beschwert, dass Yuki eine lästige Bürde ist, bindet er sich schließlich zutiefst an ihn und fleht den Fremden an, nicht zu gehen. Matsu besitzt eine energiegeladene Ausstrahlung und ist dafür bekannt, seine Meinung ohne Zögern zu äußern.
