
Zusammenfassung
Soujuurou Shizuki stammt aus einer abgeschiedenen ländlichen Gegend tief in den Bergen, in der es keinerlei Strom gab, und zieht mit der Ausstrahlung einer Person, die in einer Zeitschleife gefangen ist, in die Stadt. Obwohl er vom städtischen Leben fasziniert ist, befindet er sich noch in der Phase der Anpassung an den Alltag eines gewöhnlichen Schülers. Durch seine wortkarge Art bietet Soujuurou einen warmen Kontrast zu den Persönlichkeiten von Aoko und Alice und erweist sich als stabiler Mensch, an den sich andere leicht gewöhnen können. Selbst bei starken Überzeugungen neigt er dazu, die Stille zu wahren, und nimmt eine Mittelposition zwischen dem Außergewöhnlichen und dem völlig Normalen ein. Während er allgemein glücklich wirkt, kann er eine kühle Ausstrahlung zeigen, die zum Tropus eines gutaussehenden Mannes an der Oberfläche mit verborgenen Tiefen passt. Bei seiner ersten Ankunft in der Stadt fehlt Soujuurou ein definiertes Selbst und er qualifiziert sich noch nicht vollends als Mensch, da ihm die subjektive Filterung fehlt, die normalen Menschen erlaubt, zu wählen, was sie wahrnehmen oder ignorieren sollen. Ihm fehlt ein angeborener Rahmen zur Bewertung von Werten oder zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse, was ihn zwingt, sich im Laufe der Zeit allmählich an die sozialen Normen der menschlichen Gesellschaft anzupassen. Diese Entwicklung löst unter seinen Gefährten widersprüchliche Ansichten aus: Alice wünscht sich, dass seine grundlegende Denkweise unverändert bleibt, während Aoko seine kontinuierliche Verwandlung für gefährlich hält.


