
Fujiwara, Chiyoko
Seiyuu / Synchronisation
Zusammenfassung
Chiyoko wuchs in Japan während der turbulenten Jahre des Zweiten Weltkriegs auf und half ihrer dominanten Mutter beim Management des familiengeführten Süßwarengeschäfts. Ihr ruhiges Leben wurde unterbrochen, als ein Filmstudio-Regisseur auf sie zukam und ihr das Angebot machte, in einer kommenden Produktion die Hauptrolle zu übernehmen. Ohne Chiyoko eine Gelegenheit zum Sprechen zu geben, lehnte ihre Mutter den Vorschlag hart ab und verwahrte die Schauspielerei als ehrwidrig ab. Später an jenem Tag wurde Chiyoko von einem Mann, der vor der Polizei flüchtete, zu Boden gestoßen. Obwohl er es eilig hatte, blieb er stehen, um ihr aufzuhelfen und sich zu entschuldigen. Berührt von seiner Höflichkeit, lenkte Chiyoko die verfolgenden Beamten ab, sodass der Fremde sich in ihrem Lagerraum verstecken konnte. Während ihrer gemeinsamen Zeit teilte er Geschichten über seine Heimat und äußerte den Wunsch, ein Gemälde einer schneebedeckten Landschaft fertigzustellen, sobald der Krieg zu Ende sei. Chiyoko bemerkte einen Skelettschlüssel, der um seinen Hals hing, den er als den Schlüssel zu „dem Wichtigsten, was es gibt“, bezeichnete. Sie bat ihn, bis zum nächsten Tag zu warten, um ihre Bedeutung zu erklären. Diese Gelegenheit kam nie. Als Chiyoko zur Schule zurückkehrte, erfuhr sie, dass die Polizei den Mann in ihrem Raum entdeckt und seinen blutverschmierten Schlüssel gefunden hatte. Ein Hinweis des Ladengehilfen deutete darauf hin, dass der Mann in Richtung Bahnhof geflohen war, woraufhin Chiyoko ihm sofort nacheilte. Sie konnte ihn nicht rechtzeitig einholen, schwor jedoch feierlich, den Schlüssel unter allen Umständen zurückzugeben. Diese Entschlossenheit inspirierte sie, den Wünschen ihrer Mutter zu widersprechen und eine Karriere in der Filmindustrie zu verfolgen.












