

Handlung
Die virtuelle Welt namens OZ hat weltweite Popularität erlangt und dient als Drehscheibe für vielfältige Aktivitäten wie Sport und Shopping mittels von Nutzern individuell angepasster Avatare. Ihre robuste Verschlüsselung bietet eine nahezu undurchdringliche Sicherheit, schützt persönliche Daten und fördert eine derartige gesellschaftliche Abhängigkeit von dieser simulierten Realität, dass das System sogar damit betraut wird, den unbemannten Asteroidenforscher Arawashi zu bergen. Kenji Koiso, ein siebzehnjähriges Mathematikwunder und Teilzeit-Moderator von OZ, wird von seinem Schwarm Natsuki Shinohara zu einer Sommerreise eingeladen. Allerdings ist ihm nicht bewusst, dass seine Rolle darin besteht, sich als ihr Verlobter auszugeben. Bei seiner Ankunft auf dem Familiensitz, auf dem Feierlichkeiten zum neunzigsten Geburtstag der Urgroßmutter stattfinden, erhält Kenji eine rätselhafte Nachricht von einer unbekannten Quelle. Obwohl er den Code erfolgreich entschlüsselt, lösen seine mathematischen Fähigkeiten versehentlich eine Krise aus, die den gesamten Planeten in Gefahr bringt.
Hintergrund
Regisseur Hosoda Mamoru wählte Ueda in der Präfektur Nagano als Schauplatz für Summer Wars aufgrund seiner Nähe zu seinem Geburtsort. Der Film spielte weltweit über 18 Millionen US-Dollar ein und gewann 2010 den japanischen Akademiepreis für Animation des Jahres. Hosoda wurde nach Miyazaki Hayao der zweite japanische Regisseur, der für seine Arbeit an Summer Wars für einen Annie Award nominiert wurde. Summer War war der erste japanische Animationsfilm, der 2009 für den Goldenen Leoparden auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno in der Schweiz nominiert wurde. Der Film gewann außerdem den Publikumspreis für den besten Animationsfilm auf dem Anaheim International Film Festival sowie den Großen Preis der Animationsabteilung des 13. Japan Media Arts Festivals.