

Handlung
Jeanne, eine atemberaubend schöne junge Frau, heiratet Jean und reist zur Festung des Lehnsherrn, wobei sie eine Kuh als Geschenk mitbringt, um seine Gunst zu erlangen. Der tyrannische Lehnsherr bleibt gleichgültig gegenüber ihrem bescheidenen Angebot und ignoriert ihre verzweifelten Bitten um Gnade. Seine Frau schlägt eine andere Regelung vor: Jeanne muss sich dem Lehnsherr für die Nacht in einer ritualistischen Entjungferungszeremonie unterwerfen. Traumatisiert von dem Erlebnis findet Jeanne keinen Trost bei ihrem Ehemann, der sie stattdessen vernachlässigt. Während sie in den Schlaf gleitet, erscheint ein seltsamer Geist und drängt sie, sich an denen zu rächen, die ihr geschadet haben. Gestärkt durch einen mysteriösen Rausch der Lust und ein intensives Verlangen, willigt Jeanne ein. Kanashimi no Belladonna ist eine faszinierende, psychosexuelle Reise, die listige Zauberei und betrügerischen Aberglauben in einem armen mittelalterlichen französischen Dorf darstellt.
Hintergrund
Kanashimi no Belladonna wurde inspiriert von dem Buch La Sorcière (Satanismus und Hexerei) aus dem Jahr 1862 des französischen Historikers Jules Michelet. Es ist der dritte und letzte Film der Animerama-Trilogie, die von konzipiert wurde, aber es ist der einzige, der weder von ihm geschrieben noch inszeniert wurde.

