
Handlung
Der Film nimmt ein einfaches Konzept – die Erzeugung eines Bildes mit einem einzigen Faden – und verwandelt es in eine fesselnde Abfolge bewegter Bilder. Okushita greift dabei auf die ostasiatische Folklore zurück und nutzt das Symbol des roten Schicksalsfadens. Es gibt unzählige Versionen dieser Legende, doch der Kern bleibt gleich: Die Götter binden Männer und Frauen, die füreinander als Seelenverwandte bestimmt sind, mit einem roten Faden zusammen. Ein unsichtbarer roter Faden verbindet jene, die dazu bestimmt sind, sich zu treffen, ungeachtet von Zeit, Ort oder Umständen. Der Faden mag sich dehnen oder verheddern, aber er wird niemals reißen. – alter chinesischer Glaube
Hintergrund
Abschlussarbeit 2009 von Kazuhiko Okushita, Kanazawa College of Art, Fachbereich Visuelle Gestaltung.