
Handlung
Der zwölfjährige Rafal, ein junges Genie, legt Wert darauf, nach Vernunft zu leben, um die Anerkennung der Gesellschaft zu erlangen und emotionale Ablenkungen zu vermeiden. Er verkündet öffentlich seinen Plan, Theologie zu studieren, das prestigeträchtigste akademische Fach im Polen des frühen 15. Jahrhunderts. Doch eine Begegnung mit einem geheimnisvollen Mann stellt Rafals Leben auf den Kopf und weckt in ihm ein irrationales Verlangen, seiner Leidenschaft für die Astronomie zu folgen. Rafal ist entschlossen, den Heliozentrismus – die Idee, dass die Erde um die Sonne kreist – als sowohl schön als auch logisch zu beweisen. Diese Vorstellung wird von der mächtigen Kirche als Häresie betrachtet, die den Geozentrismus – die Sonne kreist um die Erde – als die einzig wahre Ordnung des Universums durchsetzt. Jeder, dessen Überzeugungen der Kirche widersprechen, muss mit entsetzlich brutalen Konsequenzen rechnen. Während Rafal Beweise für ein heliozentrisches Kosmos sammelt, ringt er damit, präzise Messungen zu erhalten und empirische Modelle zu konstruieren. Sein größter Kampf jedoch besteht darin, diese Forschung im Geheimen durchzuführen – um das Schicksal anderer Ketzer zu vermeiden.

























































