

Handlung
Im Jahr 1913 in Changsha, Provinz Hunan, wird der angesehene Pädagoge Kong Zhaoshou Direktor der Hunan No. 1 Normal School. Er setzt aggressiv moderne Bildungsreformen um und rekrutiert herausragende chinesische und internationale Lehrkräfte, darunter Yang Changji, was zu einer vollständigen Umgestaltung der Einrichtung führt. Die wiederbelebte No. 1 Normal School zieht zahlreiche Bewerber für die Aufnahmeprüfung an. Der 19-jährige Mao Zedong erlangt mit der höchsten Punktzahl die Zulassung zu dieser jahrhundertealten Einrichtung. Während ihres gemeinsamen akademischen Lebens entwickeln Mao Zedong, Cai Hesen, Xiao Zisheng und andere ambitionierte junge Menschen enge Bindungen. Gleichzeitig gesellen sich Studentinnen der Hunan Private Zhounan Women's Normal School – wie Tao Siyong, Xiang Jingyu und Yang Kaihui – aufgrund gemeinsamer Interessen zu ihnen. Ein Lesekreis aus fortschrittlichen jungen Studenten wird zur Grundlage ihres Lernens, Austauschs und intellektueller Debatten. Jedoch stört das instabile politische Klima das Campusleben. Im Zuge des Widerstands gegen die chinesisch-japanische Freundschaft vertreibt der Warlord Tang Xiangming Direktor Kong durch bewaffnete Nötigung, und Mao Zedong entgeht nur knapp einer Verhaftung. Diese harten Realitäten lassen Mao Zedong an seinen Überzeugungen einer bildungsbasierten nationalen Rettung und reformistischen Ansätzen zweifeln.