

Maquia: Wenn die versprochene Blume blüht
Sayonara no Asa ni Yakusoku no Hana wo Kazarou
さよならの朝に約束の花をかざろう
Handlung
Maquia gehört zu den Iorph, einer mystischen Rasse, die Jahrhunderte leben kann und von den alltäglichen Kämpfen der Menschheit losgelöst ist. Doch da sie schon in jungen Jahren verwaist ist, fühlt sie eine tiefe Einsamkeit, obwohl sie unter ihresgleichen lebt. Sie sehnt sich nach der Außenwelt, verzichtet jedoch darauf, ihre Heimat zu verlassen, und beachtet die Warnungen der Führungsperson ihres Clans. Diese Isolation wird zerschlagen, als das expansionistische Königreich Mezarte einfällt. Nachdem es bereits die verbliebenen als Renato bekannten Riesendrachen unterworfen hat, versucht der König von Mezarte, die Unsterblichkeit der Iorph an sich zu reißen, um seine eigene Blutlinie zu verbessern. Während Menschen und ihre Bestien die Heimat verwüsten und die meisten Iorph niedermetzeln, wird Maquia von einem rasenden Renato entführt. Die Bestie stirbt bald und lässt Maquia in einem entlegenen Wald zurück. Das einzige Geräusch, das ihre Einsamkeit durchbricht, ist das Schreien eines Säuglings in der Nähe. Als sie das Baby in den Ruinen eines Dorfes entdeckt, beschließt Maquia, es wie ihr eigenes aufzuziehen, und nennt ihn Ariel. Obwohl sie mit menschlichen Bräuchen nicht vertraut und auf die Herausforderung, ein Kind aufzuziehen, das schnell altert, während sie selbst unverändert bleibt, nicht vorbereitet ist, beschließt sie, sich diesem neuen Leben und ihrer anhaltenden Einsamkeit zu stellen.
Hintergrund
Sayonara no Asa ni Yakusoku no Hana wo Kazarou, abgekürzt SayoAsa, ist das Regiedebüt der Drehbuchautorin Mari Okada. Außerhalb Japans feierte der Film seine internationale Premiere auf dem Glasgow Film Festival 2018. Er erhielt anschließend den Golden Goblet Award für den besten Animationsfilm beim 21. Shanghai International Film Festival und wurde beim 51. Sitges Film Festival als bester abendfüllender Film in der Sektion Fantastic Discovery ausgezeichnet. Der Film hat an den heimischen Kinokassen mehr als 350 Millionen Yen eingespielt.











































