
Handlung
Der sich windende Quma-Fluss bereicherte die wohlhabende Qianhu, doch ihre Sklaven lebten in tiefstem Elend. Die bemitleidenswertesten unter ihnen waren die verwaisten Schwestern Luodan, Xiumo, Namu und Shema Laqing. Spät in einer Nacht träumte Qianhu von einem Berg, der über und über mit Gold, Silber, Perlen und Achaten bedeckt war. Um ihn für sich zu beanspruchen, musste sie dem Bergschutzgeist Gerste, Trauben und Schmetterlinge opfern. Nach dem Erwachen befahl Qianhu Luodan, Xiumo und Shema Laqing, sofort aufzubrechen, um die drei Pässe zu suchen – doch wie sollte man so etwas inmitten von Eis und Schnee finden? Wissend, dass sie nie zurückkehren würden, hatten die drei Schwestern keine Wahl, als aufzubrechen. Um ihr Leben zu retten, bat Namu Qianhu, sie allein gehen zu lassen. Unterwegs verwandelten sich die Schwestern der Reihe nach in Gerste, Trauben und Schmetterlinge und drängten Namu, schnell umzukehren. Doch ihr Tod und die beißende Kälte ließen Namu zu schwach, um sich zu bewegen, und sie erfror im Schnee. Dann, bewegt von ihrer Geschichte, erschien der Gangdise-Berggott.