

Handlung
Der Frühling ist gekommen, und der Kuckuck, der seine Jungvögel führt, fliegt wie gewohnt ins Bergdorf und ruft „Kuckuck, Kuckuck!“, um die Menschen daran zu erinnern, schnell ihre Getreidesamen auszusäen. Sein Ruf bringt viele Tiere und Vögel zum gutmütigen Lachen, die alle sagen, dass er dieses Jahr zu spät dran ist; die Menschen hätten die Samen bereits ausgesät und die Setzlinge würden schon sprießen. Ungläubig fliegt der Kuckuck zu den Feldern und sieht, dass der Boden tatsächlich mit sattem Grün bedeckt ist. Durch die Erklärung seiner alten Bekannten, der Vogelscheuche, versteht der Kuckuck, dass die Menschen wissenschaftliche Anbaumethoden angenommen haben, die eine frühere Aussaat und Ernte ermöglichen. Da er sich nun nutzlos fühlt, lehrt der Kuckuck auf Vorschlag der Vogelscheuche die Jungen, „Früh pflanzen, früh ernten“ zu rufen, aber er hat immer das Gefühl, dass diese Art zu rufen sich seltsam anhört.