
Handlung
Der Elior-Wald, in Schnee und Eis gehüllt, ist das Revier gefährlicher magischer Bestien und fünfzig zu Eis erstarrter Elfen. Eines Tages zerbricht der große Geist Puck das Eis, das ein junges Mädchen gefangen hält, und befreit sie. Dieses Mädchen ist Emilia, eine Halbelbin, geboren mit silbernem Haar, länglichen Ohren und amethystfarbenen Augen – Eigenschaften, die der bösartigen Hexe gleichen, die einst die halbe Welt verwüstete. Von der Gesellschaft wegen ihres Aussehens gemieden, lebt Emilia allein im Wald mit Puck als ihrem einzigen Begleiter und Familie. Von einem Zerstörungsverbrechen heimgesucht, an das sie sich nicht erinnern kann, verbringt sie ihre Tage damit, einen Weg zu finden, ihr eingefrorenes Volk aufzutauen. Doch als der große Geist Melakuera, der über die Welt urteilt, vor Emilia erscheint, wird ihr Existenzrecht in Frage gestellt. Kann die eisige Bindung, die sie mit Puck geschmiedet hat, der warme Faden sein, der dem Schicksal trotzt?


