
Handlung
Diese chaotische Konstruktion, dieses Getöse aus zischendem Dampf und knarrenden Gelenken, mit Rauchschwaden, die sich aus sich selbst heraus bewegen – dieses Schloss gehört dem großen Zauberer Howl, der sowohl für seine magischen Fähigkeiten als auch für seinen Ruf als Frauenheld bekannt ist – so zumindest die Gerüchte in Sophie Hatters kleiner Stadt. Sophie, die schlichte Tochter eines Hutmachers, erwartet nicht viel von ihrer Zukunft und ist zufrieden damit, hart im Laden zu arbeiten. Doch Sophies einfaches Leben nimmt eine aufregende Wendung, als sie in eine schwierige Lage gerät und der mysteriöse Zauberer erscheint, um sie zu retten. Leider veranlasst diese kurze Begegnung die eitle und rachsüchtige Hexe der Einöde – getrieben von Eifersucht über einen vergangenen Konflikt mit Howl –, einen Fluch auf die Jungfrau zu legen, der sie in eine alte Frau verwandelt. Um wieder normal zu werden, muss Sophie sich Howl und einer Schar exzentrischer Gefährten – von einem mächtigen Feuerdämon bis zu einer hüpfenden Vogelscheuche – in seinem lebendigen Schloss auf ein gefährliches Abenteuer begeben, während ein tobender Krieg ihr Königreich zerreißt.
Hintergrund
Howl No Ugoku Shiro wurde 2004 auf den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt und kam im November in die japanischen Kinos, was ihn zu einem von nur drei Studio-Ghibli-Filmen macht, die nicht im Juli veröffentlicht wurden. 2004 gewann der Film den Osella-Preis für technische Leistungen bei den 61. Filmfestspielen von Venedig, die Auszeichnung als bester japanischer Film des Jahres bei den Mainichi-Filmpreisen sowie einen Exzellenzpreis für Animation beim Japan Media Arts Festival. 2005 gewann der Film den Preis für die Animation des Jahres bei der Tokyo International Anime Fair und den Publikumspreis beim Maui Film Festival. 2006 wurde er für den besten animierten Spielfilm bei der 78. Oscar-Verleihung nominiert, unterlag jedoch dem Film Wallace & Gromit: Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen.






















