Handlung
Vor vielen Jahren lebte eine wunderschöne junge Frau namens Unai-Otome im Dorf Ikuta. Sie hatte zwei Verehrer, die beide leidenschaftlich in sie verliebt waren, und die Qual, sich zwischen ihnen entscheiden zu müssen, zerriss sie. In ihrer Verzweiflung wählte sie einen dritten Weg – sie nahm sich das Leben. Trotz ihrer vollkommen reinen Absichten fand sie nicht einmal im Tod den Frieden, den sie suchte. Jahrzehnte später begegnet ein Pilger, der an ihrem Grab vorbeikommt, einer reizenden jungen Frau, und Unai-Otomes Geschichte erhebt sich erneut aus den Tiefen der Zeit... Basierend auf einem klassischen Nō-Theaterstück stellt der Film den Höhepunkt von Kawamotos Kunstfertigkeit dar, indem er geschickt die Absurdität der menschlichen Existenz vermittelt.
