
Stanford, Fritz
Zusammenfassung
Fritz Stanford ist Mitglied der Arischen Sozialistischen Union, einer in den USA ansässigen neonazistischen Gruppierung, die ihrem Anführer Ratchman zu einer Bergungsmission in der Nähe von Jakarta, ehemals Batavia, folgte. Ihr Ziel war ein Gemälde mit dem Titel „Die zwölf Ritter unter der Führung der Brunhilde“ eines weniger bekannten deutschen Künstlers, das sich an der gesunkenen U-Boot-U-1324 befand. Die Gruppe geriet in einen Konflikt mit Revy und Rock, da die Lagoon Company vom selben Auftraggeber, dem ehemaligen SS-Offizier Lord Alfred, damit beauftragt worden war, dieselbe Kunstwerk zu bergen. Stanford ist ein großer, kräftiger Mann, der das archetypische Bild eines blinden, fanatischen Neonazis verkörpert, der seinen Vorgesetzten strikt gehorcht. Während einer betrunkenen Feier an Bord des Schiffes der Gruppe stiegen Revy und Dutch ein, um nach dem Gemälde zu suchen und die Mitglieder der A.S.U. auszuschalten. Stanford traf auf Revy, während deren Pistolen leer waren. Er prahlte töricht über ihre Schwäche und zückte eine maßgeschneiderte, vergoldete Luger, behauptete arroganterweise, sie könne sie nicht einmal heben. Revy lud unbemerkt von ihm ihre Waffen nach. Sie antwortete, indem sie ihm in den Kopf schoss, eine Tat, die sowohl seinem Leben ein Ende setzen als auch sein Geschwätz zum Schweigen bringen sollte.
